Forstarbeit ist eine gefährliche Tätigkeit – in fast allen Bundesländern wurde von den Forstbetrieben eine Sicherheitsinfrastruktur geschaffen, um bei Notfällen schnell Hilfe leisten zu können. In Hessen die Rettungskette Forst. Hier wurden unter anderem sogenannte „Rettungspunkte“ ausgewiesen. Diesen Punkt steuern die Rettungsdienste an, hier trifft der Verunfallte auf Hilfe.

Die Rettungspunkte bieten aber auch der erholungssuchenden Bevölkerung, Spaziergängern, Wanderern, Radfahrern, Reitern, Joggern und anderen eine schnelle Hilfe im Notfall.

Sie sind an markanten, gut erreichbaren Standorten im Wald sowie an daran angrenzenden Flächen gekennzeichnet. Sie dienen im Notfall als Treffpunkt für Rettungskräfte und jener Person, die den Notruf abgesetzt hat. Rettungspunkte sind mit einem einheitlichen grünen Schild mit weißem Kreuz markiert und haben eine eindeutige Kennung: Sie besteht aus der Abkürzung des jeweiligen Landkreises und einer ein- bis vierstelligen Nummer. Im Notfall ist diese Kennung der Leitstelle zu nennen.

Die App „Hilfe im Wald“ erleichtert das Auffinden der nächstgelegenen Rettungspunkte.