Unruhige Neujahrsnacht

Fünfzehn ehrenamtliche Helferinnen und Helfer und eine hauptberufliche Kraft stellten in der Silvester-/Neujahrsnacht unsere Einsatzbereitschaft in der Feuerwache Süd. Nach Mitternacht konnte nur noch kurz gefeiert werden. Bereits um 00:38 Uhr erfolgte der erste Alarm. Zu diesem wurden auch unsere anderen Einsatzkräfte hinzualarmiert. In einem Hochhaus mussten mehrere Personen aus einem steckengebliebenen Aufzug befreit werden. Nach diesem Einsatz ging es pausenlos bis 5:10 Uhr weiter. Zunächst mussten mehrere brennende Altpapiercontainer gelöscht werden. Um 1:29 Uhr kam es dann zu einer ernsteren Alarmierung.

Gelöschter Altpapiercontainer

Aus einem Mehrfamilienhaus wurde Brandgeruch und Rauchentwicklung im Treppenhaus (Fluchtweg) gemeldet. Im Rahmen der Erkundung wurde durch die Feuerwehr die Hauseingangstür geöffnet, sofort schlug Brandrauch nach außen. Daraufhin wurde das Einsatzstichwort auf „Wohnungsbrand, Menschenleben in Gefahr (F2Y) erhöht. Der Brandherd konnte im Keller lokalisiert werden. Das Feuer wurde von einem Trupp unter schwerem Atemschutz mit einem C-Rohr gelöscht, das Gebäude wurde belüftet. Personen kamen nicht zu Schaden.

Auf der Rückfahrt von dieser Einsatzstelle wurde ein weiterer Kellerbrand – diesmal in einem Wohn- und Geschäftshaus – gemeldet. Das Feuer wurde von zwei Trupps unter schwerem Atemschutz mit zwei C-Rohren gelöscht. Im Rahmen der Löscharbeiten musste das gesamte Gebäude von der Strom- und Gasversorgung getrennt werden. Während des Einsatzes war die Frankfurter Straße voll gesperrt. Auch hier gab es keinen Personenschaden.

Die jeweiligen Brandursachen werden von der Polizei Südosthessen ermittelt.

Einsatzstelle Frankfurter Straße
Einsatzstelle Frankfurter Straße
Auf- und Abrüsten der Atemschutzgeräte, Einsatzstelle Frankfurter Straße

Um 5:10 Uhr kehrte das letzte Fahrzeug in die Feuerwache Nord zurück.